Die Einsatzleitung des Besuchsdienstes bietet unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unregelmäßigen Abständen Treffpunkte an. Meist sind diese an einem Werktag-Abend für die Dauer von ca. 1 1/2 Stunden.

 

 

Einmal im Jahr lädt das Leitungsteam die Mitarbeitenden zu einer Mitarbeiter-Versammlung ein. Dabei berichtet das Leitungsteam über die Entwicklung und die Aktionen des Besuchsdienstes im letzten Jahr, weist auf geplante Aktivitäten hin und es besteht die Möglichkeit, Anliegen und Anregungen zu besprechen.

Schon eine Tradition ist unser Sommerspaziergang, in 2016 fand er z.B. im Botanischen Garten, in 2017 in Wiblingen, in 2018 bei der Pauluskirche statt. 

Die Fortbildung der Mitarbeitenden erfolgt durch interne und externe Referenten, im Rahmen der Themenabende oder nur für den Kreis der Mitarbeitenden. Wir fördern außerdem die Teilnahme einzelner Mitarbeitender an sonstigen Fortbildungsangeboten zur Besuchsdienstarbeit.  

 

Nicht zuletzt feiern wir mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Adventszeit ein Jahresfest mit einem leckeren Abendessen.

 

 

 

 

 

 

Sommerausflug 2017 nach Wiblingen

Natur, Kultur und Geselligkeit waren angesagt

Nur gut, dass wir beim Aussuchen des Themas einen " guten Riecher " hatten, denn an diesem 19. Juli 2017 war es ein heißer Tag und gerade die richtige Gelegenheit, eine kühle Kirche zu besichtigen.

Gleich zu Beginn ein nettes Wortspiel: auf die Frage unserer Kirchenführerin " Wer hat schon mal eine Kirchenführung mitgemacht? " kam die Antwort eines unserer Mitarbeiter " Kirchenführung nein, Erfrierung ja " ( bezugnehmend auf einen Konzertbesuch in den Wintermonaten ).

Im Klosterhof, unter dem Schatten eines großen Kastanienbaumes, wurden wir zuerst in die Geschichte des Klosters eingeweiht. Und zwar über die Gründung 1093, sowie das Kloster in Mittelalter und früher Neuzeit, den Klosterneubau im 18. Jhdt. und die Säkularisation im Jahre 1806 und folgende Nutzungen bis zum heutigen Tag. Danach ging es in die kühle Kirche. Für uns alle eine Wohltat.

Der Kirchenraum ist ein Hauptbeispiel des Frühklassizismus in Süddeutschland. Neben den großen Deckengemälden besitzt die Kirche eine ehemalige Holzhey-Orgel. Außerdem beherbergt die ehemalige Klosterkirche St. Martin drei besondere Stätten, die viele Gläubige und Wallfahrer anziehen.

1. die Heilig-Kreuz-Reliquie, deren Holzpartikel vom Kreuz Christi stammen sollen

2. die Gebeine des seligen Werner von Ellerbach, erster Abt der Klosterkirche

3. Einsiedler Madonna aus dem späten 17. Jhdt. (Kopie der Madonna aus dem schweizerischen Kloster Einsiedeln)

1993 wurde die Pfarrkirche St. Martin von Papst Johannes Paul ll zur Basilika Minor erhoben (auf dem Foto sieht man oben das päpstliche Wappen). Beeindruckt von der Schönheit des Kirchenraumes lauschten wir eine Stunde den Erklärungen unserer Führerin, die uns allen ein Lob aussprach, da wir so eine aufmerksame und wissbegierige Gruppe waren. Ebenso ein großes Lob von uns zurück. Beim Verlassen der Basilika empfing uns wieder die Hitze des Tages und niemand wollte mehr in die "Natur/Iller". Durch den Lustgarten marschierten wir schnurstracks in den Löwen-Biergarten zum kühlen Getränk.

Eine rege Unterhaltung rundete den Sommerausflug ab.

Monika Thoma